AnimalHoarding in Potsdam-Mittelmark

Am 22.01.2011 wurden die beiden ersten Vorstandsvorsitzenden des Tierhilfsnetzwerk Europa e.V. von Anwohnern auf einen Fall von AnimalHoarding in Brandenburg aufmerksam gemacht.

Die Informationen über eine alleinstehende Frau, die mit über 30 Hunden und diversen Huftieren auf einem abgelegenen und verwahrlosten Grundstück hauste, gaben uns Anlass genug dem, Hof einen Besuch abzustatten.

Dort befanden sich nach ersten Schätzungen von Wiebke Schoon (2. Vereinsvorsitzende) weit über 30 Hunde, einige Huftiere und vermutliche noch andere Kleintiere in einem sehr schlechten Zustand.

Schon aus großer Entfernung konnte man den stechenden Geruch von Tierkot und Müll wahrnehmen. Als die Tierschützer am Grundstück ankamen, erstreckte sich vor ihnen eine schmutzige, verwilderte und völlig überfüllte Zwingeranlage mit abgemagerten, ängstlichen, kranken und teilweise behinderten Hunden aller möglicher Rassen. Neben vielen großen Rassehunden wie Afghanen und Barsois waren zahlreiche kleine Mischlingshunde u sehen. Diese große Anzahl an Hunde erklärt sich in erster Linie dadurch, dass die verantwortliche Frau keine Kastrationen ihrer Tiere hat durchführen lassen. Es ist möglich, dass ein Zuchtinteresse bestand.

Nachdem einige aussagekräftige Aufnahmen der vorliegenden Situation gemacht werden konnten, nahm Anne Fünfstück (1. Vereinsvorsitzende) wenig später Kontakt zur zuständigen Amtstierärztin Petra Thiem auf, die mit diesem Fall schon vertraut war. In einem kurzen Gespräch wurde die Besichtigung des Geländes durch Frau Thiem und den Leiter des Ordnungsamtes beschlossen, welche am 01.02.2011 auch durchgeführt wurde.

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