Mit vereinten Kräften

Mit einem 8 Mann bzw. Frau (Karsten, Simone, Andi, Christiane, Peter, Jürgen und ich – Anne) starken Team ging es auch am 10.2. wieder für uns ins Tierheim nach Gorzow. Die freien Plätze im Transporter und in Karstens Wagen waren jedoch sinnvoll genutzt und so hatten wir auch dieses mal wieder viele tolle Sach- und Futterspenden bei uns.
Dick eingepackt trotzen wir der Kälte und machten uns auf den Weg ins noch kältere Polen, wo wieder viele hungrige Hunde und Katzen auf uns warteten.
Am frühen Mittag erreichten wir unser Ziel das Tierheim in Gorzow und sahen schon auf den letzten Metern vor den Toren, dass uns auch dieses Mal wieder ein überschwemmtes Feld erwartete, was unsere Möglichkeiten um Funden zu drehen leider immer massiv einschränkt.
Flink luden wir die vielen Spenden mit Hilfe einige Volontäre aus und verteilten sie wie gewohnt in die Tierheimküche, auf einen Haufen für unsere Katzenfrau Janka und einen Teil behielten wir für die Katzenfrau Jola im Transporter.
Nachdem unsere liebe Volontärin Iza alle Hunde markiert hatte, die schon draußen waren bzw. mit denen wir nicht raus gehen sollten, nahmen wir uns alle unsere lieblingsleinen, eine Hand voll Leckerchen und unsere ersten Schützlinge und marschierten los.

Auf Grund der durch das Hochwasser verkürzten Runden, war abzusehen dass wir vermutlich recht schnell alle Hunde einmal ausführen würden.
Am Mittag bekamen wir Besuch von Janka im Tierheim die gekommen war um die mitgebrachten Spenden abzuholen. Sie hatte auch wieder selbst eingelegte Leckereien dabei die sie uns zur Stärkung schenkte. Die Freude über die vielen Futterspenden für ihre vielen Samtpfoten war sehr groß.
Leider war an diesem Tag auch wieder eine Katze im Tierheim. Sie saß in einem Käfig in einer der Küchen. Man sagte uns sie wäre kürzlich kastriert worden. Leider hatte Janka keinen Platz sie mitzunehmen und so baten wir die liebe Volontärin Marta sich um einen Platz zu kümmern. Schon am nächsten Tag konnte die schwarze Miez das Tierheim verlassen und eine Pflegestelle beziehen.

Dank unserer eifrigen Teammitglieder und der vielen fleißigen Volontäre und ehrenamtlichen polnischen Gassigänger, waren wir schon gegen halb vier mit allen Hunden fertig – die rausgehen durften. Leider blieben wieder die übrig die sich Menschen gegenüber aggressiv zeigen, gesundheitlich nicht im Stande sind raus zu gehen oder die ganz neu im Tierheim angekommen waren und die man noch nicht einschätzen konnte.
Aber die Kandidaten die an diesem Tag nicht draußen waren, bedachten wir dann bei unserer gewohnten Leckerchenrunde zum Ende, mit besonders großen und schmackhaften Leckereien.

Gegen vier traten wir dann den Heimweg an, der das Trapoteam noch kurz zu Jola der Katzenfrau führte, der wir auch wieder reichlich Futter brachten. Auch sie freute sich sehr über die tollen Spenden. Und so endete unsere Tour mit erschöpften aber zufriedenen Teammitgliedern, satten Hunden und glücklichen polnischen Tierschützern.
Bis zum nächsten Mal…

Eure Anne