Voll motiviert ins neue Jahr

Am 13.01.18 war es wieder so weit, unsere erste Fahrt in diesem Jahr ins Tierheim Gorzow stand an. Pünktlich um 8.15 Uhr standen die Mitglieder des Teams Trapo am Treffpunkt in Berlin Karow bereit - welche da währen Anne, Marinus, Sophie, Jürgen und meine Wenigkeit. Der Rest der Truppe Franzi, Grit, Andi, Christiane und Karsten fuhren mit einem zusätzlichen PKW ab dem Berliner Umland los. Und ja ihr lest richtig wir waren tatsächlich 10 Personen. Das war ein richtig guter Start ins neue Jahr und da möchte ich gleich mal jedem einzelnem danken der mitgefahren ist. Nach einem kurzen Einkauf zur weiteren Stärkung fuhren wir auch schon gegen 8.30 Uhr mit einem diesmal leider nicht so voll, aber denn mit tollen Spenden beladenen Trapo weiter Richtung Polen. Wir kamen schnell und ohne weitere Vorfälle gut voran. Umso näher wir der Grenze kamen um so weiter sanken die Temperaturen und der Frost holte uns somit ein. Zum Glück blieben aber die Straßen verschont. An der Grenze angekommen machten wir auch gleich unseren üblichen Boxenstopp und kauften noch die obligatorischen Leckerlie für die großen und kleinen Vierbeiner. Als wir weiter Richtung Tierheim fuhren sahen wir schon auf unserem Weg das Hochwasser links und rechts der Landstraße, aber keiner von uns hat dann damit gerechnet was wir dann am Tierheim angekommen sahen. Das ganze Feld stand unter Wasser. Uns allen war sofort klar das wird nicht einfach werden mit dem spazieren gehen, denn wir dürfen uns mit den Hunden nicht in die Quere kommen. Das sollte bei den schmalen und kurzen Wegen die noch trocken geblieben waren noch eine Herausforderung für uns werden. Pünktlich um 11.15 Uhr luden wir aber erst einmal den Trapo aus und ließen uns von den Hunden begrüßen. Zu sehen wie die kleinen und kurzhaarigen Hunde frieren machte mir persönlich echt zu schaffen. Nach dem entladen schnappten wir uns auch schon die ersten Hunde und drehten unsere Runde bis kurze Zeit später unser restliches Team zu uns stieß und wir auch ihr, mit reichlich zusammengesammeltem und eingekauftem Hund- und Katzenfutter gespicktes Auto entluden. Ich sag euch eins - so und nicht anders nutzt man den Stauraum seines Autos - ich war echt beeindruckt wo alles Futter zum Vorschein kam. Und mitten drin der Glühwein Maker den wir schon im Dezember kennen lernen durften samt alkoholfreiem Glühwein für das ganze Team! Lieber Karsten dafür danken wir dir sehr!!!
Dadurch dass wir wie am Anfang beschrieben so viele waren und dieses Mal auch wieder viele polnische Volontäre vor Ort waren, ging es mit dem ausführen der Hunde recht flott, auch wenn wir immer mal wieder Stau auf unserer Strecke hatten und den schnelleren und aufgedrehten Hunden Vorfahrt gewähren mussten. Denn das a und o beim Gassi gehen ist nun einmal kein Kontakt zu anderen Hunden aufnehmen um Beißereien zu verhindern. Hier und da gab es für jeden von uns ein Küsschen und eine Kuschelpause und natürlich Leckerlie für unsere haarigen Freunde. Und wie einige bestimmt schon gesehen haben - durch den bereits vorhandenen Post von Anne - haben wir einen kleinen Welpen mit einer deformierten Pfote vorgefunden. Die Pfote muss dringend operiert werden und wir beschlossen zu helfen und sowohl bei der Finanzierung der OP als auch bei der Finanzierung der im Anschluss notwendigen Pensionskosten zu helfen. Wir suchen natürlich eine Pflegestelle oder noch besser ein eigenes zu Hause für ihn und Menschen die uns mit Spenden helfen würden. Der kleine Bub hat übrigens noch drei Geschwister die ebenfalls im Tierheim sitzen und auf ihre Chance warten um aus dem kalten Tierheim zu entkommen. Gegen 15.30 Uhr gingen wir auch schon in den Endspurt und Marinus und ich verteilte die Pansen und andere Leckereien so, dass wir gegen 16 Uhr zu unserer Katzenfrau Jola aufbrechen konnten und auch ihr ein paar Sachen überreichen konnten. Da wir so fix waren, sind wir schon gegen 18.30 Uhr an unserem Ausgangspunkt angekommen und konnten alle unseren Heimweg antreten bis zum nächsten Mal am 10.2.18.
Bis dahin fühlt euch alle herzlich gedrückt von uns