Hüttentransport nach Polen

Am gestrigen Donnerstag den 19.05. fuhren wir mit einem kleinen Team von vier Personen eine kleine Polentour. Mein Papa Andreas und unsere lieben Helfer Eileen und Marinus waren mit mir an Bord, um einem blinden Kettenhund eine neue Hütte zu bringen und die Hunde und Katzen zweier Bauernhöfe mit Futter zu versorgen. Bei unserer letzten Polentour stellten wir fest, dass der blinde, alte Kettenhund samt seiner Hütten auf eine neue Stelle weiter hinten auf dem Bauernhof gesetzt wurde. Dabei war das Innendach seiner Hütte herausgebrochen und hing nun auf halber Höhe mitten im Hütteneingang, sodass der arme Kerl nicht mehr in seine Hütte kam.

Da wir zum Glück noch eine tolle gespendete Hütte in unserem Lager stehen hatten, holte ich diese am Mittwoch ab, kaufte noch Futter ein und am Donnerstag ging es in der Früh Richtung Polen. An den Höfen angekommen versorgten wir erst einmal alle Tiere mit reichlich Feucht- und Trockenfutter und frischten das Wasser auf.

Einer der Hofhunde (der einzige der manchmal frei laufen darf) hatte schon bei unserem letzten Besuch Anzeichen von einem Räudebefall gezeigt. Jetzt ging es ihm leider noch schlechter und er hatte nicht nur neue offene Stellen und starken Haarverlust, er verhielt sich auch anders als gewöhnlich. Es schien ihm gar nicht gut zu gehen. Ich verpasste ihm dann ein Medikament (Tropfen in den Nacken) und auch die Besitzerin berichtete mir, dass sie ihm nun Medizin geben würde. Sie schien das Problem also erkannt zu haben und hatte sich beim Tierarzt Medikamente besorgt.

Nachdem alle Tiere versorgt waren, fuhren wir mit dem Trapo aufs Grundstück, da die Hütte doch sehr groß und schwer war. Wir luden sie gemeinsam aus und befüllten sie mit frischen Stroh. Der blinde Hund freute sich sehr über die viele Aufmerksamkeit und beschnupperte die Hütte interessiert.

Leider mussten wir feststellen, dass sich einige Wespen in den Baum eingenistet hatten an den er gekettet war. Dies teilte ich sogleich der Besitzerin mit die daraufhin einen Anruf machte und mir signalisierte, dass sie sich darum gekümmert hätte. Nun schauen wir mal ob die Wespen beim nächsten Mal noch dort sind, da sie ja doch eine große Gefahr für den Hund darstellen der gestochen werden oder nach den Wespen schnappen könnte.

Anschließend bekamen die Tiere noch einige Streicheleinheiten und wir machten uns wieder auf den Heimweg.

Am 18.6. sind wir wieder dort und werden natürlich berichten!

Ich bedanke mich noch einmal herzlich bei den beiden Spenderinnen, die Spenden für zusätzlichen Benzinkosten für diese Ausnahmefahrt und für das Futter überwiesen hatten.

Liebe Grüße, eure Anne