Zug gegen Delfinmassaker

Am 08.02.2014 hieß es wieder Flagge zeigen für die Riesen unserer Welt.

So trafen meine liebe Freundin Anne und ich uns um kurz nach 13 Uhr am Treffpunkt vor der Japanischen Botschaft in der Hiroshimastraße ein. Wir waren absolut aus dem Häuschen als wir sahen, wie viele Menschen sich hier eingefunden haben um mit uns gegen das furchtbare Delfintöten in Taiji/ Japan und den gerade begonnenen Walfang in der Antarktis zu protestieren.

Ein absoluter Gänsehautmoment für jeden Vollbluttierschützer, wenn man mit so vielen Gleichgesinnten für die Stimmenlosen kämpft und die Bevölkerung zum Erwachen motivieren will.

Viele haben mit Liebe gebastelte Transparente und Plakate mitgebracht. Der Kreativität schienen keine Grenzen gesetzt und so zogen wir gut gelaunt und begleitet von wahnsinnig tollen Trommlern los, um auf diese furchtbaren Ereignisse aufmerksam zu machen. Ein buntgemischter Zug von jungen und alten Menschen, Menschen unterschiedlicher Nationen und verschiedener Tierschutzorganisationen und –vereinen wie z.B. die Veranstalter Aktion Fair Play, Sea Shepherd, WDSF, demonstrierte freundschaftlich und bewaffnet mit Unterschriftenlisten, Flyern und Plakaten bis hin zum Brandenburger Tor. Die Stimmung war einfach klasse und wir wurden mit großen Augen von Passanten und Touristen beäugt. Vielen ungläubigen Blicken konnte man entnehmen, dass immer noch viel zu viele Menschen nichts von den Massakern in Japan und der Antarktis wissen. Immer noch besteht so großer Aufklärungsbedarf, das wird uns immer wieder klar.

Wir wissen, dass noch sooooo viel zu tun ist, aber auch, dass wir endlich mehr werden. Mehr Menschen die sich mit uns gegen die grauenhaften Vergehen an der Tier- und Umwelt auflehnen und ihre Stimme erheben. Das ist eine großartige Entwicklung. Schätzungsweise 2000 Menschen waren gestern dabei, u. a. auch GZSZ-Stars und auch Pierce Brosnan, der sehr an diesem Thema interessiert ist.

Abschließend schwangen wir noch ein bisschen die Hüften zu der Musik der Trommler und eine emotionale Rede wurde ebenso gehalten, der alle still lauschten. Nun konnten wir uns noch ein bisschen mit den Mitdemonstranten austauschen und alle Unterschriftenlisten auch mit unseren Namen füllen. Wir möchten uns ganz doll bei dem großartigen Veranstalterteam der Aktion Fair Play bedanken, die wirklich eine unglaubliche Demo auf die Füße gestellt haben.

Bis zur nächsten Demo ihr Lieben, Lisa

Hubertusmesse

Wie in jedem Jahr feierten die Jäger am 3. November 2013 ihren traditionellen Hubertusgottesdienst in der Kirche zu Ohmstede. Aber dieses Mal waren sie nicht allein.

Eine Gruppe von ca. 25 Jagdgegnern hielt auf dem der Kirche gegenüberliegenden Gehweg eine Mahnwache zum Gedenken der bei der Jagd getöteten Tiere ab. Die Aktivisten trugen Grablichter und zeigten Transparente mit jagdkritischen Aussprüchen.

Sie wollten darauf hinweisen, dass die Jagd das Hobby einer Minderheit von ca. 350.000 Personen ist, der pro Jahr ca. 5 Millionen Wildtiere, 400.000 Katzen und 65.000 Hunde zum Opfer fallen. Ökologische Gründe für die Jagd seien wissenschaftlich widerlegt, u.a. durch den Zoologen Prof. Dr. Josef H. Reichholf, TU München, der aufzeigt, dass Wildpopulationen durch die Bejagung nicht gesenkt werden, sondern - im Gegenteil - sogar explosionsartig ansteigen. Die Tierschützer, zum großen Teil Veganer, betrachten die Jagd als Tierquälerei, schon allein deshalb, weil viele Tiere nicht tödlich getroffen werden und elend zu Tode kommen. Besonders grausam sei auch die Fallenjagd oder die Ausbildung der Jagdhunde an lebenden Enten und Füchsen.

Der Kirche wird der Vorwurf gemacht, dass sie mit dem besonderen Segen für die Jagd die chritstlichen Grundwerte der Gewaltlosigkeit und der Achtung vor der Schöpfung in ihr Gegenteil verkehrt.

Wiebke Schoon vom Tierhilfsnetzwerk hat an dieser Demo teilgenommen!

Protestmarsch für rumänische Streuner

Am 12. September 2013 wurde es laut in Berlin. Es fanden sich hunderte Menschen aus Berlin, Brandenburg und weiteren Teilen Deutschlands zusammen, um den Streunern auf Rumäniens Straßen eine Stimme zu verleihen.

Treffpunkt war der Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus. Viele Tierfreunde kamen, ausgerüstet mit Plakaten, Bannern und Transparenten, um ihrer Stimme Nachdruck zu verleihen und die Menschen auf dem Protestmarsch mit der Wahrheit zu konfrontieren und sie aufzuklären.

Ganz besonders stolz waren wir auf die vielen Vierbeiner, die mit ihrem Menschenrudel tapfer durch die laute Stadt zogen, um ihren Fellnasen-Kumpels in Rumänien Beistand zu leisten und stellvertretend für sie, um Hilfe zu bitten. Viele der Mäuse kamen selbst aus Rumänien und anderen Ländern, in denen sie auf den Straßen ums Überleben kämpfen mussten.

Es gingen Unterschriftenlisten rum und Aufklärungsflyer wurden an die Bevölkerung verteilt.

Auch Mitglieder und Unterstützer des Tierhilfsnetzwerk Europa e.V. waren vor Ort um die Demonstration zu unterstützen. Wir waren sehr überrascht wie betroffen viele Menschen auf die Thematik reagierten und wie viele Leute noch unwissend sind.

Der Protestmarsch führte vom Roten Rathaus über die Straße unter den Linden, bis hin zur Rumänischen Botschaft in der Dorotheenstraße. Hier wurde eine Gedenkminute gehalten und Kerzen niedergelegt. Wir zogen weiter bis hin zum S-Bahnhof Friedrichstraße wo wir eine weitere Gedenkminute einlegten und ein paar Worte zu den aktuellen Ereignissen gesagt wurden. Alle waren sehr ergriffen. Ein Gedicht über eine geschundene Hundeseele wurde gelesen und rührte uns und viele Tierfreunde zu Tränen.

Wie wir alle wissen, ist dieses Thema noch immer aktuell. Wir, die Unterstützer und Mitglieder des Tierhilfsnetzwerk Europa e.V. stehen jederzeit bereit um wieder für die Streuner auf die Straße zu gehen und ihnen eine Stimme zu verleihen.

Tierliebe Grüße, Lisa

Friedliche Mahnwache vor dem Cicus Voyage

Flyer für die Mahnwache
Texte, Layout und Design von Joshua Krüger
Ostfriesen Zeitung vom 19.Juli Teil 1
Ostfriesen Zeitung vom 19.Juli Teil 2
Heimatblatt vom 24.Juli

Juni 2013 in Aurich

Über vier Tage verteilt haben insgesamt 54 Ehrenamtliche
friedlich vor den Toren des Mehrzweckgeländes in Tannen-
hausen demonstriert. Studenten haben ihre Semesterferien
genutzt und andere Demonstranten Urlaubstage verwendet,
um dabei zu sein. Zirkus ist Kulturgut, aber Wildtiere
gehören nicht in die Manege
- darüber sind sich die Selbst
ständigen, Studenten, Pädagogen, Juristen, Schüler und
Kaufleute einig.

Bei der Kritik am Circus Voyage geht nicht primär darum
"vermeintliche" Missstände anzuprangern, sondern um
ein Bewusstsein zu schaffen, dass Wildtiere im Zirkus fehl
am Platz sind.

Wie der Presse zu entnehmen ist, hat der Circus Voyage
reagiert und die Tierhaltung verbessert, was alle Beteiligten
sehr freut! Äußerst bedauerlich ist jedoch, dass nicht alle
Berichterstatter, bzw. Journalisten, die über die Demon-
stration schrieben, selbst anwesend waren.

Bei schönem Wetter und glücklichen Kindern, die den Tag
auf der Hüpfburg des Circus und an der nahe gelegenen
Kieskuhle verbrachten, gab es schöne Gespräche und
wertschätzende Kommentare. Ein Jongleur traf zufällig
auf die Demonstranten und sorgte für eine tolle akro-
batische Einlage. Die Ehrenamtlichen wurden jedoch
auch mit Vorurteilen verunglimpft. Eine Dame schrie
uns erbost an, dass wir uns schämen sollen, weil wir
demonstrieren und nicht im Altersheim arbeiten würden.
Ein Mann warf den Demonstranten vor, alle wären faule
Arbeitslose und er würde uns "Losern" NICHTS glauben.
Das alles vor seinen unschuldigen Kindern -traurig!

Mit Vorurteilen und Mitmenschen, die Fehler immer
bei anderen suchen müssen wir leben. Besonders
wenn es um Wichtigeres geht, als das eigene Ego,
was oft verletzt wird.

Herzlichen Dank an Vier Pfoten und Peta für die Bereit-
stellung von Flyern mit Informationen zum Thema Zirkus
mit Wildtieren! Zusammen mit den "Zirkus Aurich" Flyern
wurden diese an 800 Menschen verteilt.

Am gleichen Wochenende wurde übrigens die Meldung
veröffentlicht, dass Belgien nun auch Zirkusse mit
Wildtieren untersagt!

Nachtrag:
Im August haben sich spontan 25 Tierschützer
in Leer vor dem dort gastierenden Circus Yovage
versammelt. Der Bericht folgt!

Protest gegen das Töten von Walen und Delfinen in Japan - Berlin 20.01.2013

Am 20.01.2013 rief die Tierschutzinitiative AFP (Aktion Fair Play) zu einer Demonstration gegen die Tötung von Walen und Delfinen in Japan auf. Über 150 Tierschützer, sowie einige Pressevertreter versammelten sich an diesem Nachmittag vor der Japanischen Botschaft in Berlin.

Mit Plakaten und Schildern ausgestattet, setzen sich die Tierfreunde anschließend in Bewegung, um vor die Urania in Berlin zuziehen, wo an diesem Tag das Japan-Festival zu Ende ging. Dort wurden die Besucher dieses Festivals beim Verlassen der Urania mit den Bildern getöteter Wale und Delfine konfrontiert. Mit Taschenlampen angeleuchtete Banner mit den Aufschriften ,,Stop Killing Animals!, ,,Stop Killing Dolphins“ oder ,,Japans blutige Schattenseite“ machten neben den Besuchern der Urania auch andere Fußgänger und Passanten auf das Anliegen der Demonstranten aufmerksam.

Auch das Tierhilfsnetzwerk Europa war durch das Vorstandsmitglied Anne Fünfstück, drei Mitglieder aus Berlin, sowie Ralf und Anke Maerker aus Braunschweig auf der Demo vertreten. Wir bedanken uns beim Team von AFP Berlin für die wunderbare Organisation und bei allen Teilnehmern für ihr Kommen.

31.03.2012

Mahnwache vor dem Schlachthof Tönnies

Es stinkt!

Mehr als drei Stunden Autofahrt, davon zwei im Bulli vom Hof Butenland aus Butjadingen www.stiftung-fuer-tierschutz.de war ich unterwegs, um die Mahnwache der Veganen Gesellschaft Deutschland www.vegane-gesellschaft.org in Rheda-Wiedenbrück zu unterstützen.

Hundert Meter vor der Anlage des Schlachthofes Tönnies dreht sich mein Magen um, ein dicker Kloß im Hals - ausgelöst durch den Anblick des riesigen Geländes und durch einen „Geruch“, den ich kaum beschreiben kann. Ohne Emotion und ohne Gedanken um Leid, Angst, Schmerzen und sinnlosen Tod könnte man sich den Geruch vorstellen, wie eine durch Altersschwäche gestorbene Maus, die unglaublicherweise vor ein paar Tagen in einem faulen, verwaisten Ei ihre letzte Ruhe gefunden hat.

Ich frage mich kurz, wie die Kolonnen von Billiglöhnern aus dem östlichen Europa, die heute angekarrt werden, mit dem Gestank klarkommen und wie die Menschen, die das zugehörige Restaurant besuchen, ihren Appetit für Wurst anregen können. Aber diese Gedanken schwinden ganz schnell -spätestens als ich die Banner und an die hundert friedliche Demonstranten sehe, welche für euch, für Schweine gekommen sind.

Wir denken an euch! Wir vergessen euch nicht! Wir kämpfen still!

22.000 Schweine, die nach Studien eine höhere Intelligenz und Feinfühligkeit haben, als Hunde, werden hier in Akkordarbeit getötet und deren Körper verarbeitet.

22.000 Schweine, die durch künstliche Befruchtung geschaffen und neben ihren eingepferchten Müttern in Kastenständen wie Maschinen gemästet wurden.

22.000 Schweine, mit denen Gott gespielt wird.

22.000 Tote …………jeden Tag…………

Noch vor sechs Jahren waren es etwa 20.000 Schweine täglich…und es wird weiterhin angebaut.
www.focus.de/panorama/welt/focus-reportage_aid_119944.html

Denkt bitte immer daran...
Jede Alternative ist es wert - Esst keine Tiere!


W. Schoon

Demo gegen die Massentötungen rumänischer Straßenhunde

Am 16.04.2011 versammelten sich am berliner Bundestag über 100 Tierschützer aus Deutschland und der Schweiz um gemeinsam gegen die Massentötungen in Rumänien zu protestieren.

Organisiert wurde diese Demonstration von der privaten berliner Tierschützerin Stainko und Unterstützung fand sie in der Tierschützerin und prominenten Vertreterin Maja von Hohenzollern, dem Tierschutzverein ETN, der privaten Tierhilfe - KowaNeu und vielen anderen Organisationen.

Auch das Tierhilfsnetzwerk Europa beteiligte sich an diesen Protesten und nahm an der Demonstration und den Vorbereitungen teil.

Mit deutlichen Appellen an den rumänischen Botschafter, marschierte die Gruppe von Tierfreunden, Hundebesitzern und Interessierten zur rumänischen Botschaft in der berliner Dorotheenstraße und machte dort mit Sprechchören und Plaketen auf die Leiden der Straßenhunde in Rumänien aufmerksam.

Hier finden Sie ein paar Eindrücke von der Demonstration:

Demo „Wir haben es satt“ | 22.01.2011 in Berlin

„Wir haben es satt“, Demo am Samstag, den 22. Januar in der Hauptstadt Berlin

Getreu nach dem Motto: „Nein zu Gentechnik, Nein zu Tierfabriken und Nein zu Dumpingexporten" versammelten sich am 22. Januar ca. 22.000 Menschen im Zentrum Berlins, um für eine bäuerlich-ökologischer Landwirtschaft zu demonstrieren – darunter auch Mitglieder unseres Vereins. Als offizieller Unterstützer dieses Vorhabens, hat der Tierhilfsnetzwerk Europa e.V. schon im Voraus einen Beitrag zur Finanzierung, Organisation und Bekanntmachung dieser gelungenen Demonstration geleistet.

Startpunkt war der Hauptbahnhof, dessen Vorplatz schon lange vor Demonstrationsbeginn von einer großen Masse farbenfroher, motivierter und interessierter Demonstranten gefüllt war. Mit Trommeln und Musik machte die große, teilweise in Tierkostüme gekleideter und mit Plakaten ausgestatteter Menschen-Traube auch Reisende und Touristen schnell auf sich aufmerksam. Wir waren hoch erfreut, wie viele Menschen zusammen gekommen waren, um für einen Wandel in der Agrarpolitik auf die Straßen zu gehen.
Dass Nutztiere in vielen landwirtschaftlichen Betrieben immer noch ein viel zu  kurzes und dennoch nicht minder leidvolles Dasein fristen, ist uns Tierschützern schon lange bewusst. Doch dieses Wissen sollte nun auch in die Köpfe der Verbraucher gelangen und das war uns Anreiz genug, an dieser Demonstration in Berlin teilzunehmen.

Der aktuelle Dioxinskandal ließ viele Menschen im Land aufhorchen und ihre Konsumgewohnheiten verändern. Das Bewusstsein der Menschen soll aber noch weiter steigen, damit Massentierhaltung eines Tages der Vergangenheit angehören kann. Doch soweit ist es noch lange nicht und so marschierten wir vom Hauptbahnhof in einer riesigen Menschenmasse gen Brandenburger Tor.
Die Demo führte unter anderem auch durch die Friedrichstraße - bekannt für Nobelboutiqen und teure Restaurants. Wir rechneten dort mit genervten und ablehnenden Blicken von PelzträgerInnen und Co., doch waren wir erstaunt, dass sie gespannt das Schauspiel beobachteten und aufmerksam die verteilten Flyer studierten. Wen wir auf unserer Tour zum Brandenburger Tor nicht mit unserer Botschaft erreichen konnten, der wurde spätestens durch die Medien aufmerksam.

Nach etwa 2h Fußmarsch gelangten wir an das historische Brandenburger Tor, an dem wir noch einige Zeit die vielen emotionalen Reden und eindringlichen Appelle an die unweit sitzenden Politiker im Berliner Regierungsviertel aufmerksam verfolgten und mit viel Jubel und Applaus bestärkten.
Im Anschluss begaben wir uns alle wieder auf den Heimweg, mit dem guten Gefühl, von unserem Demonstrationsrecht Gebrauch gemacht zu haben. Damit wir nachhaltig unsere Ziele erreichen können, bedarf es noch so einiger Demos mit zahlreichen Teilnehmern nach dem Motto: „viel hilft viel“!

Erfahren Sie mehr unter: http://www.wir-haben-es-satt.de/

Aus gegebenem Anlass möchten wir an dieser Stelle für alle kommenden Demonstrationen darum bitten, von der Mitnahme von Hunden und anderen Tieren abzusehen, da dies enormer Stress für alle Vierbeiner bedeutet und dass Motto: ,,Setzt dem Tierleid ein Ende“, besonders von seinen Botschaftern – uns Demonstranten, zu aller erst umgesetzt werden sollte!